Tablater Konzertchor

St. Gallen

2020

Himlen är klar

Chormusik aus Skandinavien + Violoncello & Perkussion

Himmlen är klar

Mal glaubt man die hügelige Weite oder die karge Tundra zu hören, mal den scharfen Wind oder das Wispern der Birken. Die Musik Nordeuropas ist geprägt von atmosphärischen Landschaftsimpressionen und einer bezwingenden Emotionalität. Im Programm des Tablater Konzertchors St.Gallen strahlen und flackern die "Nordlichter" in vielen Facetten – und in gleich drei Sprachen: Finnisch, Estnisch und Schwedisch.

Nordeuropa taucht im Konzertsaal eher selten auf – dabei gehören Schweden, Finnland oder das Baltikum zu den Regionen mit einer der höchst entwickelten Gesangs-Szenen. Das estnische Liederfest, alle fünf Jahre in Tallinn abgehalten, zählt zu den grössten Laien-Musikanlässen der Welt und ist Teil des immateriellen Welt-Kulturerbes. Die finnischen Joik, eine dem Jodel vergleichbare Naturtonkultur, sind in den letzten Jahren fast ebenso populär geworden wie der finnische Tango.

So kennt etwa in Schweden fast jeder den Namen Hugo Alfvén; sein Lied "Aftonen" (Abend) zählt zu den populärsten Stücken der weltlichen Vokalmusik. Oder David Wikander: Der suggestiven Erzählsprache in seiner Moritat "Kung Liljekonvalje" (König Maiglöckchen) kann man sich schwerlich entziehen. Spätromantisch leuchten die Naturschilderungen von Wilhelm Stenhammar, Wilhelm Peterson-Berger oder Hildor Lundvik. Nicht fehlen darf im Programm aber auch der Liedzyklus "Rakastava" (Der Liebende) des finnischen Meisters Jean Sibelius.

Moderner "groovend" oder im Gestus der Minimal Music kommen die Stücke der Finnen Einojuhani Rautavaara und Nora Vaura daher, eine wilde Jagd ist der "Pseudo-Yoik" von Jaako Mäntyjärvi. Zauberhafte Miniaturen versammelt schliesslich der Zyklus "Sügismaastikud" (Herbstliche Landschaft) des zeitgenössischen estnischen Komponisten Veljo Tormis auf Texte der populären Dichterin Viivi Luik.

Für seine Expedition in die nordische Vokalmusik tut sich der Chor mit dem international gefragten LinkUmeDuo zusammen. Die Schwestern Karolina und Erika Öhman (CH/S) pflegen mit Cello und Perkussion ein Repertoire abseits des Mainstreams, durchsetzt mit improvisatorischen Elementen. Gesang, Cello und Schlagzeug führen an dem Abend einen spielerischen und klangsinnlichen Dialog - unter klarem nordischem Himmel.

DownloadFlyer

DownloadProgrammheft

DownloadThurgauer Zeitung vom 18.02.2020 S. 37

DownloadBericht im Landboten vom 21.02.2020 S. 9

LinkAufnahmen aus dem Konzert am 22.02.2020

Konzerttermine:

Herzlichen Dank an

        Stadt St. Gallen

       Kanton St. Gallen Kulturförderung

       Kanton Appenzell Ausserrhoden

       Kulturpool Oberthurgau

  • Hans und Wilma Stutz Stiftung
  • Billwiller Stiftung
  • Dr. Heinrich Mezger-Stiftung
  • Ebnat AG, Ebnat-Kappel

Einige Werke aus dem Programm haben wir bei der

1. St.Galler Chornacht am 14. September 2019

aufgeführt.

LinkBilder dazu aus dem St.Galler Tagblatt
LinkBericht dazu aus dem St.Galler Tagblatt
LinkVideo von Jurek Edel zur Chornacht

Eine Kostprobe aus unserem Programm haben wir bei der Eröffnung des Nordklang-Festivals 2019 am 15.02.2020 um 19:30 Uhr im Pfalzkeller gesungen.